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Katrin Lucas Schmuck

geboren 1964 in Hamburg

Abitur 1983, Goldschmiedelehre 1983-85 (Goldschmiedeschule Pforzheim).

Anschlusslehre 1985-87 in Hamburg.

Sommerakademie für Bildende Kunst, Salzburg, 1986.

Weiterbildung an der (damaligen) Höheren Schule für Gestaltung, Zürich 1987-90

Seit 1990 als Diplomschmuckgestalterin in Hamburg mit eigener Werkstatt tätig.

 

Wettbewerbe und Auszeichnungen

1991 'knopfart', internationaler Knopfwettbewerb, Frankfurt, 2. Preis

1994 Arbeitsstipendium: 1. Erfurter Stadtgoldschmiedin. Eigenes Projekt: 'Siegel'

1994 Förderpreis der AdK und GedoK, Hamburg

1997 Amberif Design Award, Danzig, internationaler Bernsteinwettbewerb, 3. Preis

1990 Gründung einer Werkstattgemeinschaft in Hamburg.
Mit Anke Gralfs (Schmuck), Angela Hauser (Textil) www.angelahauser.de und Kerstin Nolte (Produkt) finden jährlich gemeinsame Werkstattausstellungen in unseren Räumen statt, woran sich auch Künstler und Gestalter unterschiedlichster Disziplinen aus dem In- und Auslandals Gastaussteller beteiligen.
Nach meiner Hochzeit mit Piär Amrein verlagere ich ein Teil meiner Arbeit nach Zürich, wo ich seit 2004 ca. ein Drittel des Jahres verbringe. Im November 2004 erfolgt meine zweite Teilnahme an der Blickfang Zürich zusammen mit meiner Schweizer Kollegin Simone Gugger.

 

Philosophie

Die Grundlage meiner Arbeit ist die gezielte Themenwahl, z.B.variable Kettensysteme / Siegel / die Perle / Paar-Ringe / das Medaillon. Die Ablesbarkeit der Funktion und der Herstellung ist ein zentraler Gestaltungsaspekt. Die Handhabung bzw. ein spielerischer Umgang mit dem Schmuck ist eine Aufforderung an den Träger. Der zeitgenössische Umgang mit Traditionen, deren Wahrung und künstlerische Pflege sind für meine Arbeit wichtig. Die gestalterische Reduktion ist für mich eine grosse Herausforderung.

 

Schmuck

Meine Schmuckarbeiten lassen sich in zwei Bereiche einteilen:

1. Die formal strenge, konstruktive Schmuckgestaltung mit funktionalem Schwerpunkt.Sie wird vor allem beim Ausprobieren und Tragen eines Stückes erfahrbar.

2. Die Gestaltung von Siegelschmuck unter Verwendung alter Prägerwerkzeuge aus der ehemaligen DDR sowie alten Abdrücken antiker Gemmen Der Reiz

2004 werden diese verschiedenen Bereiche, das Funktionale und das Figürlich-Abbildende, erstmals durch die Entwicklung der Siegelarmbändermiteinander verbunden (siehe Siegelarmbänder).